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Geschichte
Pfarre Rutzendorf PDF Drucken E-Mail

Die Kirche Rutzendorf ist eine Filialkirche der Pfarre Franzensdorf. Sie steht einladend am Ortsanfang von Rutzendorf und ist in den Abendstunden – schon von Weitem sichtbar - hell erleuchtet.

 

Die Kirche wurde im Jahre 1832 vom damaligen Besitzer des Gutshofes, Bernhard Lackenbacher de Salomon erbaut und der Hl. Anna gewidmet. Sie bestand damals nur aus einem Raum. Neben der Kirche stand ein mit Schindeln gedeckter hölzerner Turm, in dem eine Glocke hing. 1842 wurde die erste Sakristei angebaut, um die Jahrhundertwende wurde ein neuer Glockenturm aus Ziegeln errichtet. Anfang der 60er-Jahre wurde die heutige Sakristei angebaut. Die Mauer zwischen der alten Sakristei und der Kirche wurde abgetragen, sodass hier der jetzige Altarraum entstand.

1989 erfolgte eine Generalsanierung, an der sich die Rutzendorfer Bevölkerung sehr zahlreich beteiligte. Die Kirche erhielt innen und außen ein neues Erscheinungsbild, so wurde z.B. der Hochaltar zu einem Volksaltar und Ambo umgebaut, die Fassade erhielt erhabene Leisten und wurde zweifärbig gestrichen.

 

Am Ostermontag, dem 17. April 2006, wurde in einem festlichen Gottesdienst eine restaurierte Annenstatue in der Kirche aufgestellt. Diese wurde Dank der Vermittlung der Wiener Diözesankonservatorin Frau Dr. Schreiber als Leihgabe zur Verfügung gestellt, da sich bis zu diesem Zeitpunkt weder ein Bildnis noch eine Statue der Patronin in der Kirche befand.

Die Interessen der Filialkirche vertreten derzeit Marianne Kriegl, Margit Zörnpfenning sowie Erich Redl im Pfarrgemeinderat von Franzensdorf.

Gottesdienste oder Wortgottesdienste werden jeden Samstag, außer Juli/August, um 19 Uhr (18 Uhr in der Winterzeit) abgehalten. Diese werden von unserem jungen Organisten Johann Redl musikalisch umrahmt und von den MinistrantInnen Sophie, Sarah, Michaela, Magdalena, Martina, Philip und Jakob begleitet.

Als Highlights der Filialkirche Rutzendorf werden jährlich die Hubertusmesse und der Ostermontag mit anschließenden Agapen sowie die Heilige Messe zum Rutzendorfer "Annerlfest" immer wieder gerne besucht.

 

Quelle:  http://www.pfarre-grossenzersdorf.at/

 

 

 

 

 
Rutzendorf Gutshof PDF Drucken E-Mail

Gutshof von Rutzendorf - 17 Jahrhundert

 

 
7. Juli 1968 Weihe vom Schwimmbad Rutzendorf PDF Drucken E-Mail

7. Juli 1968 Weihe vom Schwimmbad Rutzendorf

 

Quelle: http://www.ortsmusik-franzensdorf.at/

 
Rutzendorf bei „Groß-Wien“ PDF Drucken E-Mail

Geschicht - 1938

Rutzendorf bei „Groß-Wien“

Neue Bezirke im Osten

Der neue 22. Bezirk Groß-Enzersdorf bildete den südlichen Teil der Hälfte Wiens östlich der Donau. Der Bezirk wurde 1938 neu geschaffen. Neben den Teilen, die Groß-Enzersdorf von Floridsdorf bekam, erhielt man des weiteren vom Verwaltungsbezirk Floridsdorf-Umgebung die Gemeinden Andlersdorf, Breitenlee, Eßling, Franzensdorf, Glinzendorf, Groß-Enzersdorf, Großhofen, Mannsdorf, Mühlleiten, Oberhausen, Probstdorf, Raasdorf, Rutzendorf, Schönau, Süßenbrunn und Wittau sowie Kaisermühlen von der Leopoldstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab man jedoch fast alle niederösterreichischen Gemeinden, bis auf Breitenlee, Eßling und Süßenbrunn, wieder zurück. Da man so auch den namensgebenden Bezirksteil Groß-Enzersdorf verlor, erfolgte eine Umbenennung in Donaustadt. Obwohl die meisten Gemeinden wieder an Niederösterreich zurückgegeben wurden, bildet die Donaustadt den heute flächenmäßig größten Gemeindebezirk Wiens.

 

Auswirkungen nach Ende des Zweiten Weltkrieges

Die Auflösung Groß-Wiens 1954 bereitete zahlreiche infrastrukturelle Probleme. Zunächst musste entschieden werden, wie die 80 zurückgefallenen Gemeinden auf die bereits bestehenden Bezirke Niederösterreichs verteilt werden sollten. Nur wenige Teile wurden bestehenden Bezirken zugeordnet. Hierzu gehören die nördlichen Gebiete Floridsdorfs, die nicht bei Wien verblieben. Diese kamen zum Bezirk Korneuburg. Jene Teile von Groß-Enzersdorf, die nicht bei Wien verblieben wurden Teil des Bezirks Gänserndorf. Der ehemalige Wiener Bezirk Mödling wurde wieder zu einem niederösterreichischen Bezirk erhoben, dieser Bezirk erhielt auch jene Teile Liesings, die nicht bei Wien verblieben. Die restlichen Gemeinden wurden kurzer Hand zum Bezirk Wien-Umgebung erklärt, obwohl dieser damit aus vier einzelnen – bis zu 20 km auseinander liegenden – Teilen bestand.

Der Bezirk mit seiner seltsamen Form besteht bis heute und hat mit einigen Problemen zu kämpfen: Diese Form führt immer wieder zu Bestrebungen, die Unannehmlichkeiten für Bewohner und Verwaltung zu lösen. Lösungsansätze gehen dahin, die Teile jeweils den angrenzenden niederösterreichischen Bezirken zuzuschlagen. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Befürworter eines eigenen Bezirkes. Ämter und ähnliches haben meist nur einen Sitz in einem der vier Teile oder haben diesen im für alle zentral liegenden Wien eingerichtet.

Um die ausgegliederten Gemeinden, die großteils einen hohen Zweitwohnungsbesitzeranteil hatten, finanziell zu entlasten, wurde der so genannte 7-er Schlüssel geschaffen. Nach diesem bekamen auch kleine Gemeinden pro Einwohner so hohe Ertragsanteile, wie sie normalerweise eine 50.000-Einwohner-Stadt bekommt. Dieser 7-er Schlüssel wurde erst in den 1990er Jahren durch andere kleine Gemeinden als Ungleichheit beim Verfassungsgerichtshof bekämpft und in der Folge abgeschafft.

Eine weitere Auswirkung, die bis heute gilt, ist die Stromversorgung der Umlandgemeinden: Sie erfolgt bis heute durch Wien-Energie statt durch den niederösterreichischen Energieversorger EVN. Auch bei der Gasversorgung gibt es noch einzelne Gemeinden, die von Wien-Energie versorgt werden.

 Quelle:  http://de.wikipedia.org

 
Lageplan von der Schlacht von Aspern 1809 PDF Drucken E-Mail

Lageplan von der Schlacht von Aspern 1809

 
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